Rezensionen

[Rezension] Grimms Monster von Ayumi Kanou (Band 1)

Inhalt

Grimm Otogi ist ein Nachfahre der berühmten Märchensammler Gebrüder Grimm. Sein Vater, den er noch nie getroffen hat, mietet für ihn das sogenannte »Geisterhaus« an und er zieht alleine dort ein. Im Keller findet er ein mysteriöses Buch. Als er es öffnet, treten seltsame Gestalten daraus hervor, die ihm sogleich nach dem Leben trachten.

Zum Glück kommt ihm ein Märchendämon namens Cinderella zur Hilfe. Nun muss Grimm versuchen, die Monster zu beherrschen und in das Zauberbuch zu verbannen. Doch die Märchendämonen haben einige fiese Tricks auf Lager!

Meinung

Durch ein Foto bei Instagram bin ich auf diese Mangareihe aufmerksam geworden. Otogi, ein Nachfahre der Gebrüder Grimm, zieht auf Geheißen des Vaters wieder einmal um und landet diesmal in einem riesigen Herrenhaus. Dort im Keller findet er ein altes Buch, aus welchem blutrünstige Märchenfiguren erscheinen und nach seinem Leben trachten. Doch auch die sagenumwogene Märchengestalt Cinderella taucht auf und rettet Grimm vor den Dämonen. Nur, war Cinderella im Märchen nicht ein Mädchen?

Eine wirklich unterhaltsame und spannende Verdrehung, der altbekannten Märchen der Gebrüder Grimm mit sehr schönen Zeichnungen. Allerdings wird die Geschichte doch sehr schnell herunter erzählt. Es wirkt teilweises so, als ob all die Mühe und Arbeit in die Zeichnungen geflossen sind und somit kein Platz für einen ausgearbeiteten Plott geblieben ist. In einem Fall wie diesem hätte ich mir doch sehr gewünscht, dass Zeichner und Erzähler zwei Personen gewesen wäre, wie es auch bei Manga immer mehr Mode wird.

Alle wichtigen Märchenfiguren die hier auftauchen, haben vertauschte Geschlechter, was den Verlauf unterhaltsam macht.

Grimm

Zeichnungen

Der Zeichenstil der Mangaka gefällt mir sehr gut. Im Gegensatz zu dem generellen Trend, sind die Gesichter nicht sehr kindlich und rund gezeichnet und die Münder nicht zu groß. Die Figuren sind alle sehr detailgetreu und schön ausgearbeitet.

Fazit

Die Story läuft viel zu schnell, besonders am Anfang. Etwas mehr Aufbau hätten dem Ganzen nicht geschadet.  Für knapp sieben Euro ist der Band sehr dünn gehalten. Alles in allem eine nette Unterhaltung, der es jedoch an Tiefgang fehlt. Groß Punkten kann Grimms Monster mit seinen wunderschönen Zeichnungen.

 

 

Coverrechte: Tokyopop
Klappentest: Tokyopop 

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