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[Rezension] Lieblingsgefühle von Adriana Popescu

gefuehle2Inhalt:

Als Layla von ihrer Weltreise zurückkehrt, warten in Stuttgart viele neue Lieblingsmomente auf sie: die erste eigene Foto-Vernissage, das erste Treffen mit ihrem neuen Galeristen und vor allem das lang ersehnte Wiedersehen mit Tristan. Alles scheint endlich perfekt. Doch während Layla sich über ihren plötzlichen Erfolg freut und eine neue Welt voll großer Chancen entdeckt, bemerkt sie nicht, dass sie alles, was ihr einmal wichtig war, verlieren könnte.

 

Meinung:

Ihre gemeinsame Zeit vor der Abreise war kurz, ihre Erwartungen aber umso höher. Der aufregende Sommer des letzten Jahres und die Erinnerungen an die Lieblingsmomente klingen immer noch nach, aber wird diese Liebe auch den Alltag – und vorallem mögliche Konkurenz – überstehen?

Wie bereits im Vorgängerband „Lieblingsmomente“ schafft es die Autorin, mich mit ihrem locker-leichten Schreibstil in den Bann zu ziehen. Die Seiten flogen nur so dahin und und ehe ich mich versah, war ich direkt wieder in Laylas Welt abgetaucht.

Die Liebe zu Stuttgart, die Adriana auf ihre Hauptprotagonisten überträgt lässt sich durch Bilder der Schauplätze im Kopf greifen und man merkt ihr an, dass sie ihre Stadt wirklich so sieht. Layla ist eine Hauptfigur die man einfach lieben muss. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und lassen sie echt erscheinen. Sie ist authentisch, macht Fehler und vllt. erkennt sich der eine oder die andere in ihr wieder. Wenn sie über die Fotografie schwärmt, bekommt man direkt Lust, selbst wieder nach der Kamera zu greifen und Aufnahmen zu machen, wie sie auch Layla sie machen würde.

Tristan (übrigens einer meiner Lieblingsnamen) ist vielleicht so, wie sich viele ihren Traummann vorstellen. Musiker, Schriftsteller, gutaussehend, wer möchte nicht so einen Freund haben. Doch auch erst ist nicht frei von Fehlern. Die Vergangenheit hat ihn gezeichnet. Aber auch diese Traurigkeit macht ihm zu dem sympathischen Menschen, der er ist. Und dann ist da noch dieser Hauch von Freiheit, der ihm nachhängt, wenn man ihn „reden“ hört.

Was ist auszusetzen habe? Das es so schnell vorbei war 🙂

Diese Geschichte erzählt den Kampf um die Liebe, der nie einfach ist. Sie erzählt von der Liebe zu einer Stadt und der Fotographie. Sie erzählt von unserer inneren Stärke, die manchmal erst noch herausgekitzelt werden muss. Und sie zeigt auf, dass man Menschen nicht immer nach dem ersten Eindruck einschätzen, sondern erst einmal hinter ihre Fassaden schauen sollte.

Um die Geschichte zu verstehen muss man nicht den Vorgängerband gelesen habe, ich würde es euch aber empfehlen. Man versteht so nicht nur besser die Hintergründe, die Geschichte ist einfach genauso bezaubernd, dass man sie auf jeden Fall ebenfalls gelesen haben sollte.

 

Lieblingszitat:

„Das perfekte Foto macht man nicht mit einer hochwertigen Kamera, das perfekte Foto macht man mit der Seele“, Seiten 266/267

 

Fazit:

5 von 5 Sterne für „Lieblingsmomente“

p.s.:

Ich hoffe, dass Adriana Tristans „Lieblingsgeschichte“ irgenwann einmal zu Papier bringen wird. Sie hat mich neugierig auf mehr mehr gemacht und ich denke ich bin icht die einzige Leserin, die so denkt. 🙂

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