Rezensionen

[Rezension] Sixteen Moons von Kami Garcia

sixteenInhalt:

Liebe noch vor dem ersten Blick.

Als Ethan zum ersten Mal seine neue Mitschülerin Lena sieht, ist er sofort wie vom Blitz getroffen: Seit Monaten begegnet ihm das schöne schwarzhaarige Mädchen mit den unglaublichen grünen Augen in seinen Träumen, und nun steht sie leibhaftig vor ihm. Ethan verliebt sich unsterblich in sie, nicht ahnend, dass Lena ein dunkles Geheimnis verbirgt. Sie entstammt einer uralten Hexenfamilie, und an ihrem sechzehnten Geburtstag wird sich ihr Schicksal – und damit auch Ethans – für immer entscheiden …

Meinung:

Ich war direkt von den ersten Seiten an gefesselt. Es lag zum einen am Schreibstil der beiden Autorinnen, der einen direkt in die Geschichte reingezogen hat und zum andern an dem sympathischen Charakter Ethan, aus dessen Sicht in dritter Person die Story erzählt wird. Ethan ist anders als seine Klassenkameraden. Ethan ist anders als die übrigen Bewohner von Gatlin. Er möchte direkt von dort weg, sobald er die Schule verlassen hat. Doch kann er das? Er war in seinem Leben nie woanders und sein Vater, der sich seit dem Tod seiner Frau in seinem Zimmer eingesperrt hat, kann er eigentlich auch nicht in diesem Zustand alleine lassen. Er träumt von fernen Orten und fühlt sich in der Gegenwart seiner Klassenkameraden fremd (mit Ausnahme seines besten Freundes Link). Die beiden Autorinnen haben es geschafft, diesem Anfang so viel bedrückte Atmosphäre einzuhauchen, dass man mit Ethan mitfühlt und auf Besserung für ihn hofft. Dazu kommen seine Alpträume. Immer wieder träumt er von dem selben Mädchen. Er versucht sie zu retten, doch er schafft es nicht. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, dabei ist er ihr nie begegnet. Bis sie eines Tages als neue Mitschülerin in seiner Klasse vor ihm steht. Etwas mysteriöses umgibt sie und das alte Anwesen auf dem sie lebt. Ihre Klassenkameraden meiden und mobben sie. Dazu kommt die alte Prophezeiung, dass etwas schlimmes an ihrem sechzehnten Geburtstag geschehen. Es geht nicht mit rechten Dingen zu und Ethan merkt, dass die Stadt in der immer alles gleich war und ist, doch nicht das ist, was sie zu sein scheint.

Ich lese viel Fantasy und in letzter Zeit viel Romantasy. Vieles wurde schon viel zu oft geschrieben, vieles ist bereits ausgelutscht. Nicht diese Geschichte. Ethan und Lena reißen einen mit. Man leidet und freut sich mit ihnen. Die magischen Aspekte sind konstant, aber nicht zu überspitzt. Die Geschichte ist romantisch, aber nicht kitschig. Ich habe bereits den nächsten Band zu Hause liegen und kann nicht schnell genug das andere Buch, das ich gerade lese, beenden um mit Seventeen Moons anzufangen. Den eins ist sicher: Ließt man Sixteen Moons will man umbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergehen wird.

Fazit:

5 von 5 Sterne

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