Rezensionen

Rezi: John Green – The fault in our stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)

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Inhalt englisch:

„I fell in love the way you fall asleep: slowly, then all at once.“Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel’s story is about to be completely rewritten.

 

Inhalt deutsch:

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen, und was hier beginnt, ist einer der ergreifendsten und schönsten Liebesromane der Literatur.

 

Meinung:

Die Inhaltsangabe ist kurz und verspricht viel. Aber hält sie auch, was sie verspricht?

Auf den Roman aufmerksam geworden bin ich durch die zahlreichen „okay? okay!“ Memes im Netz. Nach der Recherche zum Buch kam mir dann auch der Kinotrailer (es war ungefähr im Dezember) in die Finger, nach welchem ich schon Tränen vergießen musste. Gut, das Buch musste also her. Aber wenn, dann schon in englisch, vor allem, weil das Orignalcover auch viel hübscher ist. Dann ist es leider eine Weile in meinem SuB untergegangen. Drei Wochen für dem deutschen Kinostart habe ich es mir dann doch endlich vorgenommen, gehe ich doch nie in einen Film, bevor ich den Roman nicht vorab gelesen habe (man hat ja sonst nichts zu meckern). Obwohl ich den Roman im Original gelesen habe, hatte ich kaum Verständnisprobleme. Einige Wörter musste ich zwar nachschlagen, da es sich hier jedoch um einen Jugendroman handelt, kam ich gut in die Story rein.

John Greens Schreibstil gefällt mir sehr. Er schafft mit Hazel eine Person, der man wirklich begegnen könnte. Sie ist stark, weiß aber auch, dass sie die Krankheit nicht besiegen kann und versucht dennoch, so gut es geht und mit viel Humor damit zu leben. Ich kaufe ihm diese Person komplett ab und hatte sie schnell ins Herz geschlossen.

Gus ist eine Figur, die man lieben muss. Oft musste ich laut über ihn lachen und das auch mitten in der U-Bahn. Ich liebe Greens Humor und hoffe, dass ich diesen in seinen anderen Romanen wiederfinde. Wer sich jetzt fragt, lachen und krebskranke Kinder, passt das zusammen???: Ja passt es. Wie gesagt, die beide wissen, wie es um sie steht und sie versuchen das beste aus ihrem Leben zu machen. Auch wenn das Verlieben nicht auf ihrer To-Do-Liste stand lässt sie sich auf Gus ein und es resultiert daraus die schönste Liebesgeschichte, die ich dieses Jahr bislang lesen durfte.

Werdet ihr lachen? Ja, eindeutig.

Werder ihr weinen? Auf jeden Fall.

Gibt es ein Happy End. Leider nein, aber es lohnt sich so sehr, diesen Roman zu lesen.

Da ich den Film leider auf deutsch schauen musste, gab es wieder einige Stellen, an denen ich mich über die Synchronisation ärgerte. Ihr solltet aus diesem Grunde versuchen, den Roman auf englisch zu lesen, da es sich beim Buch wahrscheinlich auch so verhalten wird.

 

Fazit:

Lest diesen Roman!

5 von 5 Sterne.

 

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