Rezensionen

[Rezension] Inselzauber von Gabriella Engelmann

 

Inhalt:

Dumme Kuh , arrogante Zicke so der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich.

 

Meinung:

Schon seit längerem folgte ich Gabriellas Fanseite auf Facebook, jedoch hatte ich es bislang nicht geschafft, eines ihrer Bücher zu lesen. Zu hoch der SuB, zu lang die Wunschliste. Doch mit meinem ersten Geburtstagsgeld, das ich schon Tage vor meinem Geburtstag bekommen hatte (danke noch mal Oma!) marschierte ich in die Buchhandlung mit dem Ziel: photo (3)Ein Engelmann muss her. Da mir die Geschichte von Lissy und Nele am meisten zusagte, zog also „Inselzauber bei mir ein“. Von Anfang an war ich sofort in die Story eingetaucht. Gabriella Engelmann hat einen wirklich schönen Schreibstil, der einen direkt auf die Insel versetzte. Obwohl ich bislang noch nicht dort gewesen bin, konnte ich mir genau vorstellen, wie alles auszusehen hat. Die Beschreibung der Umgebung sowie der Nebencharaktere war sehr detailreich jedoch wusste ich bis zu einem Friseurbesuch im späteren Teil des Romans nicht, wie Lissy ausgesehen hat. Wenn ich die Beschreibung überlesen haben sollte: sorry! Aber ich meine, dass sie nicht vorgekommen ist.

In die Hauptperson Lissy konnte ich mich sofort hineinversetzen auch wenn ich nicht alle ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Teilweise erschien sie mir zu naiv, was jedoch Teil ihres Charakters war und auch von Nele mit Tadel versehen wurde. Die Charaktere allgemein konnten mich alle überzeugen und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Die Kulisse wurde, wie oben bereits geschrieben, sehr detailreich geschmückt erzählt und versetzte einen direkt an den jeweiligen Ort des Geschehens.

Ich habe den Roman direkt in einem Rutsch durchgelesen. Gute Bücher mag man einfach nicht aus den Händen legen und dennoch ist man traurig, wenn man das Ende erreicht und sich von den liebgewonnenen Charakteren wieder trennen muss, was hier der Fall war.

Den Punkt Abzug gibt es leider für den extrem hohen Alkoholkonsum aller Personen. Es wurde praktisch ständig getrunken, egal ob es Wein, Sekt oder Champagner war. Für meinen Geschmack war das leider zu viel, da ich selbst nichts trinke und finde, dass Alkohol viel zu sehr von der Gesellschaft akzeptiert wird. Aber dies ist meine persönliche Meinung. Dies sollte nicht die Kaufentscheidung für euch beeinträchtigen.

 

Fazit:

Wunderschöne Sommerlektüre die gerade an verregneten Tagen wie diesen den Leser an den Sylter Strand mitnehmen, die jedoch ein wenig „trockener“ hätte sein können.

Auf keinen Fall mein letzter Roman der Autorin.

 

4 von 5 Sterne!

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