Rezensionen

Rezi: Sandra McKee – Das Leben, das man wählt

Inhalt:

„Stell dir vor, du hast alles, was du dir je gewünscht hast – und erkennst erst dann, was dir fehlt.“ Theresa Winter hat bereits mit Ende 20 alles erreicht, was sie schon als kleines Mädchen für sich erträumte. Zusammen mit ihrem Mann Leo und den beiden Kindern Milla und Tom führt sie ein ruhiges Leben auf dem Lande. Um ihrer Alltagsroutine als Hausfrau und Mutter zu entfliehen, beschließt sie, für einige Tage allein nach Irland zu fliegen, um ihre beste Freundin Lena zu besuchen. Dort trifft sie in einem Dubliner Pub auf den Freigeist und Lebenskünstler Ian Cordes, wodurch ihr Leben eine unerwartete Wendung nimmt.

Meinung:

Zunächst einmal bedanke ich mich, dass ich an dieser Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen durfte!

Theresa, die vom Haushalt überfordert ist, besucht ihre beste Freundin in Irland um dort einmal richtig abschalten zu können. Wie der Zufall es so will begegnet sie dort Ian, der genau das Gegenteilt von ihrem Mann und generell ihrem Leben ist und verliebt sich auf einen Schlag ihn. Und weil Zufälle so etwas schönes sind, ist er auch gleich noch Halbdeutscher und ihre Freundin muss urplötzlich das Land verlassen. Damit sie nicht umsonst dorthin gereist ist schlägt Lena ihr vor, die restliche Zeit mit Ian zu verbringen.

Sich in jemanden zu verlieben obwohl man in festen Händen ist – dies kann passieren. Jedoch wäre Theresa hier bereits nach einem Tag so weit, ihr bisheriges Leben für einen Kerl über den Haufen zu werfen, den sie gar nicht wirklich kennt. Eine Art, die ich weder bei Verheirateten noch Singles nachvollziehen kann. Des Weiteren muss man das ganze nicht auch noch provozieren, in dem man sich auf einen Urlaub mit einem Fremden einlässt, von dem man eigentlich nicht die Finger lassen kann. Aufgrund dieser Tatsachen hat mich das Buch leider nicht so überzeugt wie ich gehofft hatte. Vielleicht liegt es jedoch daran, dass dieses Buch relativ kurz war (264) der Anfang dadurch schnell erzählt werden musste.

Großes Plus: die Beschreibung der Landschaften und bis auf einige kitschige Ausrutscher der Schreibstil der Autorin.

Fazit:

3 von 5 Sterne

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