Rezensionen

Rezi: Aprilynne Pike – Der Kuss der Göttin *3 Sterne*

göttin

Inhalt:
Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt. Tavia flieht gemeinsam mit Benson, ihr einziger Vertrauter und gleichzeitig ihre große Liebe. Sie finden heraus, dass Tavia eine Göttin ist: Vor Urzeiten wurde sie dazu verdammt, immer wiedergeboren zu werden, immer auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Ihre Verfolger sind die Reduciata, die einen ewigen Kampf gegen die Götter führen. Ihre einzige Hoffnung ist Quinn, der Junge aus ihrer Vision. Nur mit ihm ist Tavia unverwundbar und kann gegen die Reduciata bestehen. Doch dafür müsste Tavia Benson verlassen.

 

Meinung:

Da ihr jetzt die Inhaltsbeschreibung gelesen habt, kennt ihr bereits den Buchinhalt. Über die 413 Seite passiert genau das, was oben beschrieben wurde. Natürlich noch mit einer Wende am Schluss, die den Lesern zum Kauf des zweiten Bandes animieren soll.

Ich bin leider sehr enttäuscht von diesen Buch, mochte ich die Elfenreihe der Autorin doch so gerne. Diesem Buch fehlt leider die Spannung, was mich bei der Elfen-Serie nicht sonderlich gestört hatte, da vieles andere drum herum passierte. Aber bis auf die Tatsache, dass die Hauptprotagonistin seltsame Kräfte entwickelt und sich zwar unsterblich in ihren besten Freund verliebt, jedoch merkt, dass ein völlig fremder ihr absoluter Traummann ist, passiert nicht sonderlich viel. Die Flucht ist noch gut gezeichnet, jedoch fand ich bis zum Schluss keinerlei Bezug zu den Personen. Der Schreibstil war – auch aufgrund dessen, dass hier aus Sicht von Tavia in der 1. Person erzählt wurde – anders, als bei den Vorgängerbänden und trotz Gefühlschaos der Heldin hat er mich einfach nicht angesprochen. Ich kann auch nicht wirklich erklären wieso. Man merkt, dass die Autorin viel  Herzblut in die Person um Tavia gesteckt hat und sie zeigt auch im Verlauf der Geschichte viel Gefühl, jedoch konnte mich dieses Gefühl einfach nicht mitreißen. Ich verstehe auch nicht, warum romantische Fantasy mittlerweile anscheinend nicht mehr ohne diese typische Dreiecksgeschichte auskommen kann. Es nervt mich einfach nur noch und bei den meisten Geschichten beiße ich deswegen die Zähne zusammen aber hier war es zu viel des Guten. Diese überschäumenden Gefühle für jemanden, den man nicht kennt sind echt nicht nachvollziehbar. Es hilft auch nicht, dass später erklärt wird, warum dies so ist. Da war dieser Zug bei mir leider schon abgefahren.

Der Roman bekommt trotzdem drei Sterne, weil die Grundstory an sich super ist und sich bestimmt viele andere mit der Hauptprotagonistin identifizieren können. Gegen Ende hin wird es ja dann spannend, es dauert nur um die 300 Seiten. Gut umgesetzt war, dass man oft nicht genau wusste, wer auf der Seite der „Guten“ und wer auf der Seite der „Bösen“ stand.

 

Fazit:

Es wird bestimmt einige Fans der neuen Reihe geben und ich denke, hier muss jeder selber seine Meinung zu bilden. Ich hatte leider mehr erwartet und werde mir den zweiten Band, der bald erscheinen wird, nicht kaufen.

 

3 von 5 Sterne für „Der Kuss der Göttin“

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