#BuchPassion – Mein Bekenntnis zum Buch

#BuchPassion – Mein Bekenntnis zum Buch 

Dieses Wochenende hat ein toller Lesemarathon, initiiert von Janine von Kapri-Ziös, stattgefunden. Da wir die sonnigen Tage in Hamburg verbracht haben, konnte ich gerade mal zehn Seiten lesen, jedoch möchte ich gerne auf den wundervollen Hashtag #buchpassion verweisen. Unter dem Motto „Mein Bekenntnis zum Buch“ erzählen Autoren, Blogger und Leser aus ihrem Lese-Nähkästchen und ich würde mich an diesem Sonntagabend gerne noch anschließen.

Was ist ist als nun mein Bekenntnis zum Buch? Ich habe mich mal an den Fragen der lieben Janine langehangelt. :)

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    Erzähl deinen Lesern die Geschichte, wie du deinen Faible für Bücher und Literatur gefunden hast. Was war das auslösende Ereignis, weshalb du heute im Verlag arbeitest oder über Bücher bloggst? Oder warum schreibst du Geschichten?

Gelesen habe ich eigentlich immer gerne. Als Kind waren das Bücher wie „Hanni und Nanni“ oder „Als die Tiere den Walt verließen“. Es fing jedoch an auszuarten als ich angefangen habe, Fantasy zu lesen. Allen voran waren da „Die fließende König“ von Kai Meyer und „Traumjäger und Goldpfote“ von Tad Williams. Ab da war meine Leselust nicht mehr zu stillen. Meine Bücherregale füllten und mein Sparschwein leerte sich. :)

Geschichten habe ich als Kind schon gerne geschrieben. Mir war aber auch schnell klar, dass das alles nicht gut ist, was ich mir da von der Seele geschrieben habe. Dass ich überhaupt meine Rezensionen veröffentliche ist schon ein Ding. Ich kann mir wirklich sehr gut selbst im Wege stehen. Es hat sich zwar gebessert (sonst gäbe es den Blog nicht), aber das Romane schreiben überlasse ich weiterhin lieber den Profis.

    Hast du einen bestimmten Traum, der mit Literatur verbunden ist?

Wie viele anderen Buchverrückten auch träume ich seit einiger Zeit schon davon, „irgendwann“ eine eigene Buchhandlung zu leiten. Dass da mehr hinversteckt, als einen Laden anzumieten, ist mir natürlich klar. Eine Umschulung zur Buchhändlerin wäre schon einmal ein erster Schritt in diese Richtung. Da mich mein Ausbildungsberuf nicht glücklich macht, wäre dies doch mal ein Ziel für die Zeit, ab der die Kleinen in den Kindergarten gehen. Sobald sich hier etwas ändert, werde ich sofort berichten.

    Was macht für dich den Reiz an Literatur aus?

Lesen verbindet. Ich habe aufgrund der Bloggerei, Bookstagram und Co., Besuche in den Buchhandlungen etc. viele tolle Menschen kennengelernt. Es ist schön, sie auf Veranstaltungen wie den Buchmessen oder dem Litcamp wieder zu sehen sowie sich über die sozialen Netzwerke auszutauschen.

    Warum liest du gern?

In meiner Jugend war dies oft mein Weg, mich in andere Welten zu flüchten. Bücher haben mich immer aufgefangen und ein wenig den Schrecken des Alltags verschwinden lassen. Man könnte es zynisch als Flucht vor der Realität bezeichnen, aber es hat mir geholfen, durchzuhalten. Heute lese ich meist einfach nur aus der Lust darauf, abzuschalten, unterhalten zu werden, neue Charaktere kennen und lieben zu lernen und ja, auch um in fremde Welten abzutauchen. Aber ich gebe zu, dass ich auch heute noch jedes Mal, wenn es mir nicht gut geht, in die Buchhandlung gehe. ^^

    Wie wäre eine Welt ohne Buch für dich? Was würde das bedeuten?

Es kommt darauf an, wie dies geschehen würde. Würden sie auf einmal alle verschwinden? Das wäre mit einem Weltuntergang gleichzusetzen. Auch wenn sie einfach so aus unserem Leben verschwinden würden, ohne dass wir uns je an ihre Existenz erinnern könnten, wäre der Planet um so viel Wissen ärmer. Und nicht nur das. Viele Filme würde es gar nicht geben. Außerdem reden hier ja auch nicht nur von Romanen. Es gäbe keine Sachbücher. Wir würden alle wie im Film Idiocracy rumlaufen. Eine wahrhaft gruselige Vorstellung!

    Ohne welches Buch oder Autor kannst du nicht leben? Gern kannst du dazu auch eine Liste mit mehreren Beispielen verfassen.

Ich habe viele Lieblingsbücher. Wirklich viele. Dazu zählen auch einige neue (z.B. „Love letters to the dead“ von Ava Dellaire oder „Fangirl“ von Rainbow Rowell). Aber es gibt da ein paar alte, teilweise auch nicht so bekannte, die mich seit Jahren begleiten und zu den wenigen gehören, die ich mehrmals gelesen habe. Dass ist unter anderem das oben genannte „Traumjäger und Goldpfote“ von Tad Williams. Eines meiner Lieblingsbücher meiner Kindheit ist aber auch „Füchse unter sich“ von Gary Kilworth. Einer der Autoren, ohne dessen Bücher ich nicht leben kann ist Kai Meyer. Danke Kai, für all die schönen Lesestunden seit meiner Jugend. :)

    Verbindest du mit einem bestimmten Buch eine verrückte Geschichte aus deinem Leben?

Nunja, verrückt würde ich jetzt nicht sagen. Aber mir ist es schon mehrfach passiert, dass ich mitten in der Straßenbahn beim lesen entweder laut loslachen musste oder auch mal anfing zu weinen, weil es im Roman gerade so traurig war. „Normale“ Menschen haben sich dann gerne mal aus Angst, ich sei verrückt, weggesetzt. Aber andere Lesesüchtige haben nur verständnisvoll genickt und Taschentücher gereicht.

3 Kommentare zu “#BuchPassion – Mein Bekenntnis zum Buch

  1. Pingback: #buchpassion – Edition: Mein Bekenntnis zum Buch 9.-11.9.2016

  2. Liebe Denise,

    toll, dass du so kurzfristig noch mitgemacht hast bei #buchpassion. Ich habe deinen Artikel jetzt auf der Teilnehmerliste verlinkt.
    Dankeschön dafür und liebe Grüße,
    Janine

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