Rezensionen

Rezension zu House of Night „Gezeichnet“ von P.C. und Kristin Cast *3,5 Sterne*

Auch hier haben wir wieder eine meiner älteren Rezensionen. Sie müsste ebenfalls aus dem Jahr 2013 stammen und ich wundere mich, dass sie deswegen nicht auf dem Blog gelandet war. Wie gesagt, habe ich noch einiges nach zu arbeiten.

Da ich gerade flach liege und mich weder auf eine Rezension, noch einen Artikel konzentrieren kann, gibt es nun erst einmal meine alte Besprechung zu HoN Band 1.

Zu der House of Night Reihe ist noch zu sagen, dass ich bis auf den letzten Band mittlerweile alle angehäuft habe. House of Night ist wie eine schlechte Seifenoper im Fernsehen oder auch die Selection-Reihe: Eigentlich nichts besonderes und total überbewertet, aber man will schon irgendwie wissen wie es weitergeht. Der 11 Band hat bei mir leider nicht dazu geführt, unbedingt den letzten Teil erwerben zu wollen. Ich werde die Reihe irgendwann vervollständigen, nur gerade habe ich keinen Elan dafür. Meiner Meinung nach wurde hier einfach so wahnsinnig viel Potenzial verschwendet in dem Versuch, besonders jugendlich zu sein.

Ohne Band 12 gelesen zu haben würde ich die Reihe bislang mit 3,5 Sternen bewerten.

Hier noch eine kurze Aufstellung der ganzen Reihe:

Band 1: House of Night „Gezeichnet“
Band 2: House of Night „Betrogen“
Band 3: House of Night „Erwählt“
Band 4: House of Night „Ungezähmt“
Band 5: House of Night „Gejagt“
Band 6: House of Night „Versucht“
Band 7: House of Night „Verbrannt“
Band 8: House of Night „Geweckt“
Band 9: House of Night „Bestimmt“
Band 10: House of Night „Verloren“
Band 11: House of Night „Entfesselt“
Band 12: House of Night „Erlöst“

 

Hier aber nun meine alte Rezension aus 2013:

 

gezeichnet house of night

Inhalt:


Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, ist ihr sofort klar, dass sie Gezeichnet worden ist und im House of Night zum Vampyr ausgebildet werden soll. Doch sie ist keine normale Jungvampyrin: Die Göttin Nyx hat sie mit besonderen Kräften versehen. Und Zoey ist nicht die Einzige im Internat mit solchen Fähigkeiten. Als sie herausfindet, dass die Anführerin der Töchter der Dunkelheit, einer Elitegruppe der Schule, ihre Gaben missbraucht, muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich ihrer Bestimmung zu stellen – Gezeichnet ist der furiose Auftakt zu Zoeys Entdeckungsreise zwischen den Welten, zwischen Licht und Dunkel und letztendlich zu sich selbst.

Meinung:

Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet.
Die Grundstory gefällt mir sehr gut. Die Geschichte rund um das Vampyrinternat, die Göttin Nyx und die Feindschaft zu Aphrodite haben sehr viel Potenzial und waren in der Form bislang nicht an mich herangetreten. Dadurch macht sich das ganze für mich interessant und generell würde ich gerne wissen wie es in den nächsten Teilen weiter geht.
Jedoch habe ich einige Kritikpunkte:
Die Sprache: Natürlich, es ist ein Jugendbuch. Allerdings ist mir bislang keines mit einer solch derben Sprache untergekommen. Ausdrücke wie „Fickfotze“ haben in solchen Büchern meiner Meinung nach nichts zu suchen!
Die Oberflächlichkeit: Alle Jungvampyre (bis auf eine Ausnahme) und besonders die „erwachsenen“ Vampyre sind so dermaßen gutaussehend, dass es fast schon weh tut. Ich bin dies von anderen Vampirgeschichten gewohnt und blende dies aus diesem Grunde üblicherweise aus. Da es sich hierbei, wie bereits erwähnt, aber um eine Jugendbuchreihe handelt sehe ich dies als kritisch an. Den Kids werden dadurch – wie auch durch Sendungen wie z.B. Next Topdingens – Maßstabe gesetzt, die sie sehr unter Druck setzen könnten. Natürlich lässt sich durch sowas nicht jeder beeinflussen aber was solche Reihen, Sendungen, Magazin etc. für einen Einfluss auf Jugendliche haben, konnte man in der Vergangenheit ja zu genüge beobachten.
Das Schubladendenken: Gothics würden sich nicht waschen, Leute die die alten Star Wars Filme mögen seien uncool (Nerds), Leute die sich nicht über den Mary Jane Geruch stören sind Potheads. Solchen Schubladendenken hasse ich und führen auch dazu, Kids in die falsche Richtung zu lenken. Die sich ach so toll einsetzende Zoey hat sich dadurch einige Minuspunkte bei mir angesammelt. Wären diese drei Punkte nicht: das Buch hätte von mir 5 Sterne erhalten.
Alleine die Tatsache, dass durch die Elementmagie eine schöne Abwechslung zu all den anderen Vampirromanen geschaffen wurde, hätte dieses Buch zu etwas so besonderen machen können!
So kann ich leider nur 3,5 Sterne vergeben, aber: ich gebe dem ganzen noch eine Chance, denn die Story hat Potenzial. Ich hoffe auf eine Reifung der Charaktere mit wachsendem Alter.
Fazit:

Hier vergebe ich also 3,5 Sterne.

0 thoughts on “Rezension zu House of Night „Gezeichnet“ von P.C. und Kristin Cast *3,5 Sterne*

  1. Huhu! ^_^

    Ich hab das Buch so 2012 gelesen, glaube ich. Bin grad zu faul zum Nachgucken. 😀 Auf jeden Fall fand ich die Grundidee auch nicht schlecht und ich habe es schnell gelesen. Letztendlich war ich aber auch nicht so super begeistert wie alle anderen. Diese Jugendsprache fand ich furchtbar! Das Schubladendenken unter aller Kanone! Ich hab die Reihe seitdem nicht weiter gelesen, obwohl ich es immer wollte. Eben weil ich wissen möchte, wie es weiter geht. Das war bei Selection auch so, du hast da vollkommen Recht. Eigentlich schwache Bücher, aber man will mitreden und wissen, was noch passiert. Wie Trash TV. 😀 Eine Kollegin hat grad alle Bände im Urlaub gelesen und fand sie gut. Daher hab ich überlegt, ob ich doch weiter lesen soll. Aber..hm..nee ich glaube heute würde mir Band 1 auch nicht mehr gefallen.

    Hast du schön geschrieben und gute Besserung weiterhin!

    1. Ich habe zwei der Einzelgeschichten gelesen. Die Vorgeschichten von Neferet und Kalona. Die waren um längen besser. Eine ganz andere Qualität. Vielleicht leiht dir deine Kollegin die Bücher. Dann musst du dafür kein Geld verschwenden :p Danke! Dir aber auch. :*

    2. Ich noch mal zu dem ollen Beitrag hier 😀 Ich habe gerade zufällig beim durchsuchen meiner Rezensionen auf LB gesehen, dass ich bis Band 8 alle Bände bewertet habe und danach nur noch so weitergelesen habe. Aber tatsächlich hat sich meine Meinung zu den jeweiligen Bänden überhaupt nicht geändert. Oft lese ich alte Rezis und denke mir „Ach herrje, war ich da betrunken?“ aber hier, bleibt es dabei. Hihihi.

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