Lesungen, Veranstaltung

Lesung Geneva Lee am 15.11.2016

Zunächst einmal möchte ich mich noch einmal herzlichst beim Blanvalet Verlag für die Einladung zu der Veranstaltung bedanken.


Gestern, am 15.11.2016 waren Geneva Lee, die Autorin der Royal Passion Reihe, sowie ihre Begleiterin und Übersetzerin Irina von Bentheim, im Zuge ihrer deutschen Lesereise in der Mayerschen Buchhandlung am Neumarkt in Köln zu Gast.

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Neben Auszügen auf Englisch sowie auf Deutsch aus dem ersten Band der Serie, plauderten die beiden munter aus dem Nähkästchen. Ich empfand sowohl die Autorin, als auch Irina von Bentheim (die den meisten von euch als deutsche Stimme von Carrie aus Sex and the City bekannt sein dürfte) als sehr sympathisch und auch authentisch.

Die Idee zu dieser Romanreihe kam ihr ungefähr zu der Zeit, als ihre Tochter vier Jahre alt war. Lee ist ein großer Fan der 50 Shades of Grey sowie der Crossfire Bücher und hatte selbst den Wunsch, Bücher dieser Art zu veröffentlichen. Doch der „Durchschnittsmillionär“ war ihr da schon längst nicht mehr genug. Sie wollte einen anderen männlichen Hauptcharakter der zwar auch einflussreich, jedoch anders war. Da zu diesem Zeitpunkt der kleine Prinz Georg auf die Welt gekommen war und seine Eltern, William und  Kate, sie von sämtlichen Klatschblättern anlachten, war die Idee zu Royal Passion schnell geboren.

Im Gegensatz zu der deutschen Ausgabe, die komplett beim oben genannten Verlag erschienen ist (und erscheinen wird), verlegt Geneva ihre Bücher in den Staaten selbst. Dies liegt, nach ihrer eigenen Aussage, an der immer noch vorhandenen Verklemmtheit der Amerikaner. Vor der königlichen Reihe brachte sie bereits Jugendbücher raus, bei denen ihr sämtliche Kussszenen durch den Lektor gestrichen wurden.

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Geneva bricht gerne die Regeln. Aus diesem Grunde darf der erste Kuss auch schon einmal bereits auf Seite 18 (deutsche Ausgabe) vorkommen. Des Weiteren hat sie uns verraten, dass sie europäische Männer heißer als ihre Landsleute findet, würde dies jedoch nie laut gegenüber ihrem Mann zugeben (der ebenfalls im Publikum saß).

Den ersten Teil der Serie hatte sie in nur acht Monaten beendet. Dies schließt die erste Idee bis zur Veröffentlichung ein. Dies liegt daran, dass sie sich erst zum Schreiben niederlässt, wenn sie die komplette Idee im Kopf hat, so dass sie diese nur noch zu Papier bringen muss. Wenn es darum geht, eine Deadline einzuhalten, schließt Geneva sich auch mal eine Woche lang in einem Hotel ein. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann, der in dieser Zeit die beiden Kinder betreut. Wenn Lee einmal an einer Stelle feststeckt geht sie einfach zur nächsten über und kommt dann später auf die vorherige zurück. So ist ein stetiger Arbeitsfluss bei ihr immer gewährleistet. Ihre Bücher sind ein Familienprojekt. Das Marketing übernimmt ihre Schwester, das erste Lektorat ihr Mann.

Auf die Frage hin, ob sie besonders für die Sexszenen intensive Recherche betreibt antworte sie mit einem Augenzwinkern, dass man nie versuchen sollte, im Buckingham Palast Geschlechtsverkehr zu haben. Dies könnte zu einem Rauswurf führen.

Mir haben neben den ganzen Eindrücken zum Entstehen der Werke besonders die Leseeinlagen von Irina von Bentheim gefallen. Ich liebe ihre Stimme einfach so sehr und sie ist auch der Grund, warum ich Satc stets auf Deutsch gesehen habe, obwohl ich Serien am liebsten im Original schaue. Die Szenen, die sie zum Vorlesen gewählt hat, waren nicht explizit, gingen jedoch unter die Haut. Mit ihrer ganze besonderen Art, den Charakteren Leben einzuhauchen, hat sie für ein ganz besondere Stimmung gesorgt und das Publikum ganz schön in Aufruhr gebracht. Es ist wirklich sehr schade, dass von Bentheim die Hörbücher zur Buchreihe nicht eingesprochen hat.


img_0028img_0030img_0032Bevor es zu der Autorgrammrunde mit Fotosession ging, wurden noch zwei Fragen aus dem Publikum gestellt. Diese und die Antworten möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Frage: Ob Geneva sich ihre Bücher auch als Verfilmung vorstellen könne und wer für sie als Schauspieler in Frage käme.

Antwort: Als Alexander habe sie wohl schon seit längerem das britische Model David Gandy im Kopf. Nachdem einige Mobiltelefone die Runde gemacht hatte, um sich gegenseitig Bilder des Models zu zeigen, kam aus dem Publikum schnell die Übereinstimmung, dass er perfekt für die Rolle wäre. Über die weibliche Rolle kann sie sich bislang keine Gedanken machen. Dies liegt vor allem daran, dass sich jedes Mädchen, jede Frau, die sich mit dieser Figur identifiziert, oft selbst in dieser wiederfindet. Eine Verfilmung ist konkret aber nicht geplant.

Frage: Wird es nach dem Buch, welches im August 2017 erscheinen wird, noch weitere Bücher geben, die sich um Edward drehen werden?

Antwort: Es sind keine weiteren Bände mit Edward und David geplant. Dies liegt daran, dass Edward ihr Lieblingscharakter ist und sie ihm, im Gegensatz zu den anderen Figuren, keinen weiteren Dramen aussetzen möchte. Allerdings hatte Lee besonders viel Spaß beim schreiben der male x male Szenen und hofft, dass ihren LeserInnen die beiden Figuren ebenso am Herzen liegen werden.


Es war wirklich ein schöner Abend mit zwei äußerst sympathischen Gastgeberinnen.

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2 thoughts on “Lesung Geneva Lee am 15.11.2016

  1. Huhu meine Feine!

    Ein gaaaaanz toller Bericht & super schöne Bilder!! Ja da bin ich wohl noch zu frisch in der Bloggerwelt & werde da schon ein wenig neidisch [Verlagseinladung] 😉

    Hach, schön das dir dir Abend so gut gefallen hat & eine hübsche Kugel hast du da *-*

    Ganz liebe Grüße, Janna

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