Rezensionen

Rezension zu New York Diaries – Zoe von Carrie Price

Ich bitte zunächst um Verzeihung, dass erst heute wieder ein Beitrag erscheint. Wir waren bis gestern leider mit Krankheiten geplagt, aber nun sollte der Blogbetrieb wieder wie gewohnt anlaufen (d.h. Beiträge montags, mittwochs und freitags (und ggf. sonntags)). Ich wünsche euch nun viel Spaß bei meiner Rezension zu „New York Diaries – Zoe“. Eine kleine Anmerkung vorweg: Ich habe versucht, das innere Fangirl so ruhig wie möglich zu halten und wie gewohnt, eine kritische Meinung zu verfassen.

Daten:

Quelle: droemer-knaur.de

Titel: New York Diaries – Zoe
Autor: Carrie Price
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Liebesroman
Preis: Broschiert u. ebook 9,99 €
Erscheinungsdatum: 03.07.2017
Isbn: 978-3426519424

 

New York Diaries
Band 1: „Claire“ von Ally Taylor    | erschienen am 04.10.2016
Band 2: „Sarah“ von Carrie Price  | erschienen am 10.01.2017
Band 3: „Phoebe“ von Ally Taylor | erscheint am 03.04.207
Band 4: „Zoe“ von Carrie Price      | erschienen am 03.07.2017

Alle Teile können unabhängig von einander gelesen werden.

Klappentext:

Zoe Hunter kommt mit zu viel Gepäck, einer pinken Couch und dem großen Traum, Schauspielerin zu werden, aus Idaho nach New York. Doch die Wohnung, die sie beziehen wollte, wurde anderweitig vermietet, und der Übergangsjob in einem Café ist auch weg. Ihre erste Nacht verbringt sie auf ihrer Couch in einer Seitenstraße und lernt dort den schrägen Matt Booker kennen, der ihr eine Wohnung im Knights Building verschafft. Aber in New York hat niemand auf die talentierte Miss Idaho gewartet. Trost findet sie bei Matt, der Zoe mehr und mehr verzaubert. Doch dann fordert ihr neuer Agent von Zoe eine Entscheidung: Karriere oder Liebe? (Droemer)

Meinung:

„…aber das verunsichert mich nicht mehr, denn alles, woran ich denken kann, sind Schwäne.“ – Seite 109

„Zoe“ ist der letzte Teil der „New York Diaries“ Reihe der beiden deutschen Autorinnen Carrie Price und Ally Taylor, die euch vielleicht eher als Adriana Popescu und Anne Freytag bekannt sein dürften.

Wie in allen ihren Büchern, konnte mich Price mit ihrem Schreibstil wieder einmal an die Seiten fesseln. Es gibt wirklich keinen ihrer Romane, den ich nicht in einem Rutsch durchlesen könnte.

Auch wenn die Bücher der Reihe in den Buchhandlungen gerne zwischen den New Adult- sowie den Erotikromanen liegen, sind sie keinen von beiden zuzuordnen. Es handelt sich, wie bei dem Teil um Sarah auch hier um eine erwachsene Liebesgeschichte, die sich (vielleicht den Teil mit der Schauspielerei ausgeschlossen) genau so vor unseren Augen abspielen könnte. Ich mochte Zoe zwar auf Anhieb, weil sie – wie immer – sehr authentisch und lebensnah gezeichnet wurde. Allerdings konnte ich die ein oder andere Entscheidung ihrerseits schlecht bis nicht nachvollziehen. Umso mehr gefiel mir die Charakterentwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchgangen ist.

„Wenn das Leben dir keine Wohnung gibt, bau dir selbst ein Schloss. Oder so ähnlich.“ – Seite 26

Normalerweise bevorzuge ich Liebesgeschichten, die noch einen weiteren Handlungsstrang besitzen. Ich mag es auch, wenn diese beiden ausgeglichen sind und genau gleich viel Platz im Roman erhalten. Und ja, teilweise kann dieser andere Handlungsstrang den der Love Story auch überwiegen, wenn er interessant gestaltet ist. In diesem Fall war es mir mit das erste Mal einfach zu wenig. Ich fand Matt so toll und ich hätte gerne mehr über ihn und die beiden gelesen. Die Szenen mit den beiden waren so zuckersüß, ohne kitschig zu wirken. Es gab dadurch wieder einige wundervolle und zitierfähige Zeilen. Bitte mehr davon.

Ein Grund, warum ich Carrie liebe ist, dass sie ebenso ein großer Geek ist, wie ich selbst. Und dadurch findet ihre Liebe zu bestimmten Serien, Schauspielern, Filmen usw. jedes Mal den Weg in ihre Bücher. Achtet beim Lesen einmal genau auf die versteckten Anspielungen.

„Ach, Zoe, Zeit ist so eine Wibbly-wobbly-Sache.“ – Seite 87

Müsste ich mich jetzt für einen der beiden Teile von Carrie als Lieblingsroman der Reihe entscheiden, würde diese Entscheidung auf Sarah fallen, weil ich sie noch mehr ins Herz schließen konnte und mich ihre Geschichte mehr berührt hat. Nichts desto trotz wurde ich auch hier wunderbar unterhalten, hatte direkt einen draht zu den tollen Charakteren und hätte nur gerne mehr vom Liebespaar an sich gelesen, da mir die Begegnungen der beiden doch ein wenig rar vorkamen.

Gut zu wissen:

Hinter dem Pseudonym Carrie Price steckt die deutsche Autorin Adriana Popescu, deren Bücher bei Piper (Romantik) und cbj (Jugendbuch) bereits eine große Fangemeinschaft aufzuweisen haben.

Fazit:

„New York Diaries – Zoe“ ist eine romantische, kurzweilige Geschichte perfekt für lange und laue Sommerabende und ein guter Abschluss der Reihe (wenn ich auch nur zwei von vier Büchern gelesen habe und lesen werde).

Weitere Informationen:

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Weitere Meinungen:

Kaddy KD (folgt)

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